Mittwoch, 13. Mai 2015

Die Mädchenküche kocht zusammen #2: Quiche
Spinat-Polenta-Quiche mit Feta

Es gibt drei Phänomene in meinem Leben, die mich beschäftgen, aber unerreichbar scheinen: Ordnung, innere Ausgeglichenheit und eine Bikinifigur. Letzeres ist mir an zehn Monaten des Jahres egal, aber so ab April klopft es sanft gegen die Innenseite meines Kopfes. Jemand hüstelt, räuspert sich und wispert: "Bikiiiniifugur!!!" Dödöm. Wobei ich mich frage, was das ist. Man zieht einen Bikini an, man hat eine Figur, also eine Form, eine Silhouette auf jeden Fall - zack, Bikinifigur. Eigentlich schon, oder? Aber irgendwie hält man sich ja grundsätzlich immer nur in Freibädern, an Seen und Meeren auf, an denen die Jahrestagung der H&M-Models stattfindet. Den ganzen Sommer lang.

Also sage ich mir streng: "So, Frollein, nun ist aber mal Schluss, es wird weniger gegessen. Vor allem Kuchen und Eis, pfui Spinne!" - und dann passiert genau das Gegenteil. Es ist ja auch immer was: Ständig hat jemand Geburtstag, es ist superheiß, man erträgt den Tag ohne Kuchen nicht, Kino ohne Popcorn ist unmöglich oder man muss Pizza essen gehen. Man kennt das.

Das alles ist aber nicht der Grund, warum ich eine Quiche mit Polentaboden gebacken habe. Nö. Die Themen Spinat und Quiche wollten für die Mädchenküche vereint werden. Warum nicht mit Polenta? Während ich die Polenta kochte, fiel mir auf, dass ja nirgendwo Butter hineinkommt. Ts. Wenn man bedenkt, dass in Mürbeteig zwei Teile Mehl und 1 Teil Butter, was bei 200g Mehl ja 100g Butter sind... Lassen wir das. Jedenfalls schmeckt Quiche mit Polentaboden astrein, ist weniger fettig und auch noch glutenfrei - alle glücklich.
Polenta-Spinat Quiche mit Feta Rezept glutenfrei Holunderweg18


Zutaten für eine Quiche:

Polentaboden:
250g Polenta (Maisgrieß)
400ml Gemüsebrühe
200ml Wasser 
1/2 TL Salz
50g Parmesan oder Pecorino
1 Ei
Salz, Pfeffer

Füllung:
750g frischer Spinat oder 500g TK-Spinat
100ml Sahne
100g Ricotta (oder Schmand, Creme Fraiche, Quark)
100g Feta
2 Eier
Salz, Pfeffer

Wasser und Gemüsebrühe zum Kochen bringen. Die Polenta nach und nach einrühren und kurz aufkochen lassen. Herd ausschalten. 1/2 TL Salz unterrühren und bei geschlossenem Deckel etwa 10 Minuten ziehen lassen.
Den Spinat waschen und die Stiele von den Blättern ziehen. (Den aufgetauten TK-Spinat gut ausdrücken.) Ricotta und Sahne in einer Schüssel gut miteinder verrühren, Feta klein brechen und dazugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, danach die beiden Eier hineinschlagen und noch einmal verrühren.
Die Quicheform mit Olivenöl einpinseln und die Polenta hineingeben. Stellt euch ein Glas mit Wasser bereit. Ihr könnt die Polenta nun mit einem Esslöffel oder den Fingern in die Form drücken. Dabei den Löffel bzw. die Finger immer mal wieder ins Wasser stecken, dann bleibt die Polenta nicht kleben. Am besten funktioniert es, wenn ihr die Polenta mit dem Löffel gleichmäßig in der Form verstreicht und die dann mit den Fingern am Rand der Form hochzieht und festdrückt.
Heizt den Backofen auf 200 Grad vor. Ihr könnt die Quicheform schon einmal in den Backofen stellen, bis er die richtige Temperatur hat, dann gart der Polentaboden schon etwas vor.
Sobald der Backofen heiß ist, gebt ihr den Spinat auf die Polenta und gießt dann die Fetamasse darüber. Die Quiche muss nun 45 Minuten backen. Bevor ihr sie anschneidet, lasst ihr sie am besten noch 10 Minuten außerhalb des Backofens ruhen.
Polenta-Spinat Quiche mit Feta Rezept glutenfrei Holunderweg18 Blog


Weil Quiche so eine feine Angelegenheit ist, ist Quiche mit Spinat das gemeinsame Gericht als Abschluss unserer Mädchenküche-Spinatrunde. Hier findet ihr alle weiteren Rezepte:

 Meine vegetarisch-delikate Kochwelt: Spinat-Quiche mit Filoteig
 
Fräulein Moonstruck kocht: Gedeckte Spinat-Spargel-Tarte
Leckerbox: Schnelle Mini-Toast-Quiche mit deutschem Spinat

No fast food today: Spinat- Tomaten Quiche mit Feta

Wenn wir euch spätestens jetzt in Spinatlaune versetzt haben, könnt ihr gerne eure aktuellen Spinatrezepte (keine Archivbeiträge) mit uns teilen. Diese sammelt Ramona von Fräulein Moonstruck kocht auf ihrem Blog. Die Beiträge teilen wir nach und nach auf der Mädchenküche-Facebookseite.

Ich wünsche euch Schönes
Natalie

Dienstag, 5. Mai 2015

Die Mädchenküche kocht #2:
Spinat-Ricotta-Gnocchi

Ich stehe am Herd und lasse ein großzügiges Stück Butter vom Esslöffel in die heiße Pfanne zu den Thymian-Zweigen gleiten. Es brutzelt und duftet. Der Mitbewohner kommt rein und verkündet mir seinen Beschluss: "Du, ich glaube, ich will ein bisschen abnehmen." Betreten starre ich in die Pfanne. Es brutzelt und duftet. Seufzend gebe ich die Spinat-Ricotta-Gnocchi in die Pfanne. "Hm, ok. Ricotta hat auch nur 13% Fett. Also und Parmesan und Butter... mh, äh..." "Na gut, dann ab nächster Woche, ok?"

Außerdem ist jede Menge Spinat drin. So nämlich. Jede Menge Spinat gibt es in dieser Woche in der Mädchenküche - wir sind im Frühlingsmodus und Spinat ist nach den Hülsenfrüchten unser zweites Mädchenküchenmotto. In den kommenden Tagen findet ihr wieder unsere individuellen Rezepte auf den Blogs, die Links findet ihr unten, und unser gemeinsames Thema ist dieses Mal mein absolutes Lieblingsessen: Quiche! Wenn ihr Lust habt, könnt ihr auch schon mal eure Gedanken und Kochbücher wälzen, denn Ramona von Fräulein Moonstruck kocht sammelt ab dem 13.Mai eure Spinat-Rezepte auf ihrem Blog und wir werden sie nach und nach auf unserer Mädchenküche-Facebookseite zeigen.

Kurz nach Quiche kommen in meiner, nicht kurzen, Lieblingsessensliste Gnocchi und diese habe ich heute mit Spinat und Parmesan für euch. Und ein klitzkleinesminibisschen Butter. Minimini.

Spinat-Ricotta-Gnocchi Holunderweg18 Rezept

Für zwei große oder drei normale Portionen benötigt ihr folgende Zutaten:

500g frischen Spinat (etwa 300g TK, schätze ich)
120g Ricotta
60g Parmesan + etwas zumServieren
1 Ei
100-120g Mehl + etwas um Arbeitsfläche und Hände zu Bestäuben
einen großzügen EL Butter
3-5 Zweige Thymian
Salz und Pfeffer

Den Spinat waschen und die Stiele und das Stielgerippe von den Blättern ziehen. In gesalzenem, kochenedem Wasser kurz blanchieren, bis er zusammenfällt. In ein Sieb geben und abkühlen lassen.

Sobald der Spinat abgekühlt ist, drückt ihr ihn gut aus. Gebt ihn in eine Schüssel, reibt 50g Parmesan hinein und gebt den Ricotta hinzu. Alles gut miteinander vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Ei hineinschlagen und das Mehl nach und nach unterheben. Die Masse gut verrühren - sie soll wie ein Teig werden, aber noch weich sein. So, dass ihr noch gut Stücke daraus aufnehmen und in euren Handflächen zu Gnocchi formen könnt. Legt euch dann am besten einen Bogen Backpapier auf eure Arbeitsfläche und bemehlt diesen großzügig. Gebt auch ein Häufchen Mehl für eure Hände auf das Backpapier. Mehlt eure Hände gut ein und nehmt nun etwas von dem Gnocchi-Teig aus der Schüssel und rollt ihn zwischen euren Handflächen zu einer Kugel. Rollt die Gnocchi dann nochmal durch das Mehl auf dem Backpapier und immer wieder die Hände gut bemehlen, das ist eine klebrige Angelegenheit!
Spinat-Ricotta-Gnocchi Holunderweg18 Rezept

Sind alle Gnocchi gerollt, bringt ihr Wasser zum Kochen und gebt in eine Pfanne einige Zweige Thymian und Butter, die ihr schmelzen lasst.
Salz das Kochwasser und kocht die Gnocchi darin portionsweise. Ihr könnt sie mit einer Schaumkelle abschöpfen, sobald sie an der Oberfläche schwimmen, und dann in der Pfanne schwenken oder sogar etwas anbraten - das gibt nochmal einen schönen, intensiven Geschmack.

Die Gnocchi könnt ihr zum Beispiel mit Salat oder getrockneten Tomaten servieren, reibt noch etwas Parmesan darüber und vielleicht ist noch etwas Thymianbutter in der Pfanne, die ihr darübergießen könnt. Und solltet. Zeit für Diäten und Bikinifiguren ist auch noch in der nächsten Woche. Oder so.


Hier die anderen spinatfantastischen Rezepte der Mädchenküchen-Crew:
(Der Rest folgt im Lauf der Woche; schaut für die aktuellen Rezepte auch gerne auf der Facebookseite vorbei!)

Ich wünsche euch Schönes

Natalie

Sonntag, 3. Mai 2015

Spätzle-Linsenburger im Laugenbrötchen

Kommt ein Norddeutscher nach Schwaben. So fangen bestimmt prima Witze an, aber auch die Geschichte einer großen Verwunderung. Hier (norddeutsch ist in diesem Fall alles nördlich von Frankfurt) isst man Linsen als Eintopf. Wenn es ganz verrückt werden soll, dürfen sie auch in einem Salat zum Einsatz kommen. Das war dann aber auch das Höchste der Gefühle. Und dann wird man irgendwann im Urlaub oder weil man durch Arbeit, Herz, den  Wunsch nach neuen Gefilden gen Süden getrieben wird, mit dieser Ungeheuerlichkeit konfrontiert: Spätzle mit Linsen. Also Nudeln mit Linsen - warum sollte man sowas machen?!

Der Schwabe würde antworten: "Womit soll mr Linse sonscht esse?", und hat recht damit. An dem klassischen Rezept für Spätzle mit Linsen habe ich mich hier schon mal versucht und da ich jetzt schon seit zwei Jahren Stuttgarterin und sozusagen ein mittelalter Spätzlemitlinsenhase bin, darf es jetzt Schwäbisch 2.0 werden: Spätzle-Linsenburger im Laugenbrötchen. Uh yeah.

Spätzle-Linsenburger im Laugenbrötchen vegetarisch Rezept Holunderweg18

Ich habe das Rezept so geschrieben, dass alle Schritte parallet zueinander verlaufen können oder ineinander übergehen. Jeder Bestandteil, ob Laugenbrötchen, Möhrencreme, Spätzle oder Linsenbratling, können auch wunderbar für sich stehen.

Für fünf Spätzleburger benötigt ihr

200g Spätzlemehl
2 Eier
50ml Mineralwasser
eine gute Prise Salz

Linsenburger
225g  Alb Leisa, Puy Linsen oder Grüne Linsen
1/2 Bund gehackte Petersilie
1 Ei
1 Schalotte
1 Knoblauzehe
1/2 TL (großzügig) Kreuzkümmel
1/2 TL (vorsichtig) Zimt
 Salz, Pfeffer

250g Mehl
6g Salz
1/2 TL Zucker
25g weiche Butter
1/2 Würfel Hefe
125ml lauwarmes Wasser
30g Hauhaltsnatron

Möhren-Sesam-Creme (eignet sich auch hervorragend als Brotaufstrich oder mit mehr Öl und Käse als Pesto)
5 mittelgroße Möhren (etwa 250-300g)
1 EL heller Sesam
3 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer

etwas Öl und Butter zum Braten
wer mag: eine rote Zwiebel, in Ringe geschnitten und gläsig angedünstet, und einige Salatblätter.

1. Vermengt Mehl und Salz für die Laugenstangen in einer Rührschüssel. Macht in der Mitte eine kleine Mulde, krümelt hier die Hefe hinein, gebt den Zucker hinzu und langam das lauwarme Wasser. Verknetet die Zutaten zu einem geschmeidigen Hefeteig (genaue Anleitung hier) und lasst den Teig eine Stunde abgedeckt ruhen.

2. Setzt die Linsen in ungesalzenem Wasser auf und lasst sie etwa 25 Minuten köcheln, bis sie weich sind.

3. Die Möhren schalen und in grobe Scheiben schneiden oder würfeln. Etwas gesalzenes Wasser zum Kochen bringen und die Möhren darin garen, bis sie weich sind. Abgießen und abkühlen lassen.
1 EL Sesam in einer Pfanne ohne Öl anrösten. Die abgekühlten Karottenstücke mit dem Sesam und Öl in einem Multizerkleinerer oder mit einem Pürierstab zu einer sämigen Masse verarbeiten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

4. Den Hefeteig aus der Schüssel nehmen, auf eine gut bemehlte Arbeitsfläche geben und in etwa fünf gleich große Teile teilen. Wer, ie ich, auf Nummer sicher gehen will, kann den Teig abwiegen, das Ergebnis durch fünf teilen und so die fünf Teigstücke abwiegen, damit alle Laugenbrötchen etwa gleich groß werden.
Die Teigstücke mit dem Handballen auf der Arbeitsfläche noch einmal vorichtig durchkneten und dann in den bemehlten Handflächen zu Brötchen formen. Mit der Schlussstelle nach unten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und noch einmal 20-30 Minuten mit einem sauberen Küchenhandtuch abgedeckt gehen lassen. Den Backofen auf 225 Grad Ober/Unterhitze vorheizen.

5. Die Linsen abgießen und etwas abkühlen lassen. 

6. In einem großen Topf etwa drei Liter Wasser zum Kochen bringen.
7. Die Petersilie, Schalotte und Knoblauch hacken und gemeinsam mit den abgekühlten Linsen, Kreuzkümmel, Zimt, Salz und Pfeffer in einem Multizerkleinerer oder mit dem Pürierstab zu einer Masse zerkleinern.
Das Linsengemisch in eine Rührschüssel füllen, abschmecken und ggf. kräftig nachwürzen - hierbei lieber etwas überwürzen. Das Ei in die Schüssel schlagen und die Masse verkneten oder gut miteinander verrühren.

8. De Temeperatur des kochenden Wassers etwas herunterdrehen, sodass es nur noch siedet. Das Natron vorsichtig in das heiße Wasser geben - Achtung, das schäumt ziemlich! Lieber teelöffelweise einstreuen. Die Laugenbrötchen nun nacheinander ins köchelnde Natronwasser geben. Nach 10 Sekunden wird das Brötchen gewendet und schwimmt mit der anderen Seite nach unten wiederum in der Natronlauge. Auf das Backblech legen und mit dem nächsten Brötchen genauso verfahren. Wenn alle Brötchen ihr Bad genommen haben, könnt ihr die Oberseite mit einem Messer vorsichtig einritzen. Die Laugenbrötchen müssen nun 20-25 Minuten backen, bis sie schön gebräunt sind.

9. Die trockenen Spätzlezutaten vermengen, die Eier hineinschlagen und nach und nach das Mineralwasser hinzugeben. Ich sage es ganz offen: Bei Spätzleteig tut man sich einen Gefallen, wenn man eine Küchenmaschine besitzt. Geht auch ohne, dann bekommt man Muckis.
Der Teig muss so lange gerührt werden, bis er geschmeidig ist und beim Rühren Blasen schlägt. Den Teig zur Seite stellen und etwas ruhen lassen.

10. In einem großen Topf gesalzenes Wasser zum Kochen bringen. Etwas Butter in eine große Pfanne geben und schmezen lassen.  
Je nachdem welcher Spätzletyp ihr seid (der traditionelle Spätzleschaber, der Spätzlepressenverwender oder Durch-ein-Spätzlesieb-Drücker), werden die Spätzle portionsweise ins kochende Wasser gesiebt, gepresst oder geschabt. Sobald sie an der Oberfläche schwimmen, mit einer Schaumkelle abschöpfen und in die Pfanne geben. Hierin etwas in der Butter anschwenken oder leicht anbraten. Anschließend könnt ihr die Spätzle in eine feuerfeste Form oder Schüssel geben und sie im etwa 50 Grad warmen Backofen warmhalten.
Rezept vegetarisch Spätzle-Linsenburger im Laugenbrötchen Holunderweg18

11. Wir nähern uns dem Finale: Die Linsenburger. Lasst in einer Pfanne mindestens einen Fingerhoch neutrales Öl, zum Beispiel Rapsöl, mit einem Stück Butter heiß werden. Formt die Burgerpatties mit den Händen- wenn ihr sie nicht ganz so frikadellenartig mögt, könnt ihr sie auch flacher formen, dann ergibt die Burgermasse natürlich mehr - und gebt sie in die heiße Pfanne. Von beiden Seiten knusprig anbraten. 
Hierbei ist es wichtig, dass ihr nicht mit dem Bratfett geizt, da die Bratlinge ansonsten sehr leicht auseinanderfallen. Wie bei Omas Frikadellen sollen auch diese Linsenburger schön im Fett ausgebraten werden. Legt sie danach auf etwas Küchenkrepp, dann wird das überschüssige Fett aufgesaugt.
Anschließend könnt ihr sie ebenfalls noch in den Warmen Backofen geben, um die Burger in Ruhe vorzubereiten.

12. Schneidet die Laugenbrötchen auf und bestreicht die Unterseite großzügig mit der Möhrencreme. Gebt ein Salatblatt darauf, einen Linsenbratling, einen Esslöffel voll Spätzle und wer mag noch ein paar angebratene Zwiebelringe. Ihr könnt auch die Innenseite der oberen Hälfte des Laugenbrötchens noch mit Möhrencreme bestreichen und auf den Burger auflegen - und schmecken lassen!

Ich wünsche euch Schönes

Natalie


P.S.: Weitere spannende, neue, traditionelle und tolle Spätzlerezepte findet ihr bei der Spätzleparade von Cookin und Birkel, an der ich mit diesem Rezept auch teilmehme.
#SpätzleParade Die Initiative für neue Ideen rund um Spätzle. Mehr auf cookin.de/spaetzle

Sonntag, 12. April 2015

Nussschnecken. Gegen spontanen Kuchenhunger.

Ich sage euch jetzt, was ihr unbedingt immer in eurem Küchenschrank vorrätig haben solltet, ihr schaut nach, ob das alles vorhanden ist - aber zackizacki: Mehl, Butter/Alsan/Margarine, Salz, Zucker, Milch oder Pflanzenmilch und Hefe.
Aus diesen Zutaten lassen sich schnelle, zieht man die Gehzeit ab, und köstlichste Gebäcke fabrizieren: Hefezopf, Zimtschnecken, Nussschnecken, Zuckerkuchen und Streuselkuchen fallen mir spontan ein. In der Fernsehwerbung oder vorsintflutlichen Frauenzeitschriften würde jetzt etwas gesagt werden wie "Stellen Sie sich vor, es steht spontaner Besuch vor der Tür, dem Sie schnell etwas zaubern müssen!" Bekommt ihr spontanen Besuch?! Also ich nie. Was ich aber nur zu gut kenne ist
überraschender Kuchenhunger. Sonntagnachmittags (immer) oder wenn ich keine Lust zum Einkaufen habe (immer). Also ist guter Rat teuer - natürlich nicht, ich geb ihn euch so: Hefeteig!
Nussschnecken vegan Hefeteig Rezept Holunderweg18 Foodblog

Kommen dann noch Zimt und Haselnüsse dazu, hat man feinste Nussschnecken:

Zutaten für 15 kleine Nussschnecken (das Rezept lässt sich super vervielfachen, je nachdem, wie groß eure Nussschneckengelüste sind)
Für den Teig:
225g Mehl
40g Zucker
40g Butter
125ml Milch
1 Prise Salz
½ Würfel Hefe

Die Füllung:
60g Haselnusskerne
40g gemahlene Haselnüsse
30g Zucker
40g Butter
1 TL Zimt

Die Milch lauwarm erwärmen, die Butter könnt ihr darin etwas anschmelzen lassen, falls sie frisch aus dem Kühlschrank kommt. Vermengt die trockenen Teigzutaten miteinander, bröckelt die Hefe hinein und gebt die Milch und die Butter hinzu. Knetet daraus einen geschmeidigen Hefeteig, den ihr abgedeckt mindestens eine Stunde gehen lasst.
Den Backofen auf 225 Grad vorheizen.
Die Haselnusskerne in einen Multizerkleinerer geben und etwas zerhacken, sodass noch grobe Nussstückchen vorhanden sind. Alternativ gebt ihr die Nüsse in einen Zipbeutel oder verschließbaren Gefrierbeuten und drückt sie mit einem Nudelholz klein. 40g Butter für die Füllung in einem Topf etwas erwärmen, sodass sie schmilzt. Die geschmolzene Butter mit den gehackten und gemahlenen Haselnüssen, Zimt und Zucker vermengen.
Rollt nun den Hefeteig etwa auf eine Größe von 30x45cm aus und verstreicht die Füllung gleichmäßig darauf. Rollt den Teig dann vom langen Ende her nicht zu locker auf. Die Schlussstelle des teiges nach unten drehen und die Teigwurst nun in zwei fingerbreite Schnecken schneiden. Diese könnt ihr auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech backen oder gebt sie in eine gebutterte Tarte- oder Backform.

Nussschnecken Rezept vegan Holunderweg18
Die Nussschnecken müssen nun 8-10 Minuten backen, bis sie schön gebräunt sind. Wer mag kann anschließend einen festen Zuckerguss aus Puderzucker und etwas Wasser anrühren und die abgekühlten  Nussschnecken damit verzieren.

Hoffentlich habt ihr jetzt bei "spontanem Kuchenhunger" nicht verständnislos mit den Schultern gezuckt, sondern wild und wissend genickt.

Ich wünsche euch Schönes

Natalie

Donnerstag, 2. April 2015

Frühling ist Bauchsache: Flammkuchen mit Frühlingszwiebeln und Bärlauch

"Ick jenieße dat Reisen in vollen Zügen, wa!" Laurenzia und ich kichern. "Boah, der nervt", flüstert Laurenzia und ich antworte, dass ich glaube, dass heute nur komische Vögel unterwegs sind.
Laurenzia ist meine 10-jährige Sitznachbarin im Zug und liest, gemeinsam mit einem Plüschtiger und Teddy Peter, der einen geschmackvollen Strickpulli trägt,  Die drei Fragezeichen. Als ich sie frage, ob ihr das nicht zu gruselig ist, ernte ich einen mitleidigen Blick.
"Ick" steht im Gang, vor der Tür des Abteils und teilt jedem, der rein- oder rauskommt mit, dass ja sogar die Reichsbahn in der DDR besser war und andere Dubiositäten, die niemand hören will. Der Sturm hat allerhand Menschen in diesen Zug geweht, der immerhin fährt. Nur manchmal müssen wir länger anhalten, weil der Zug zu voll ist, und die Leute umverteilt werden müssen. Wenn die Durchsage kommt, gucken Laurenzia und ich uns wieder an und verdrehen die Augen.

Draußen treiben Sturmreste Schnee über die hügeligen Felder meiner Heimat, als ich im letzten Zug des Tages sitze. Im Vierer vor mir teilt grad ein Cowboy mit Horst-Schlemmer-Stimme seiner (ihm fremden) Sitznachbarin mit, dass er sich heute schon "einen gezwitschert" hat und darum den Zug nehmen müsse: "Aber dann lernt man wenigstens nette Leute kennen, nicht wahr, Hase? Mein Schneehäschen?"
Wünsche ich mir manchmal schalldichte Einzelkabinen im Zug? Oh ja! Aber, ganz ehrlich, dann würde man einiges verpassen und nette Zugbekanntschaften finden auch nicht mehr statt. Nicht wahr, ihr Hasen?

Auch jetzt treiben abwechselnd Schnee, Regen und Hagel vorm Fenster vorbei, und das Kaminholz muss auch wieder aufgefüllt werden. Ganz oma-like habe ich seit Wochen gesagt: "Passt auf, Ostern schneit es nochmal!"
Wer hatte recht? Und trotzdem seine Winterschuhe in Stuttgart vergessen? So.

Aber: Frühling ist Bauchsache und darum sollte man sich den ordentlich mit dem ersten Frühlingsgemüse vollschlagen! Zeit für Flammkuchen:

Rezept Frühlingszwiebel-Flammkuchen mit Bärlauch Holunderweg18 Foodblog

Zutaten für ein Blech (macht zwei Personen, oder drei mit nur kleinem Hunger, satt):
180g Mehl
80g lauwarmes Wasser
4g Salz
1 TL Trockenhefe
1 Bund Frühlingszwiebeln (die, die richtige Zwiebelchen haben, ansonsten zwei Bund nehmen)
1 Bund oder eine großzügige Handvoll Bärlauch
100g Creme Fraiche
Saft einer halben Zitrone
50ml Olivenöl
Salz, Pfeffer

Mehl und Trockenhefe in einer Rührschüssel vermengen. Salz und nach und nach das lauwarme Wasser hinzugeben. Zu einem geschmeidigen Hefetig verkneten. Falls der Teig zu klebrig ist, noch etwas Mehl unterkneten. Die Schüssel mit einem trockenen, sauberen Geschirrtuch abdecken. Der Teig muss nun etwa eine Stunde gehen, bis sich sein Volumen etwa verdoppelt hat.

Den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. 
Den Bärlauch waschen und seine Stiele abschneiden. Mit dem Öl und dem Saft der halben Zitrone in einem Multizerkleinerer oder mit einem Pürierstab zu einer sämigen, pestoähnlichen Bärlauchcreme verarbeiten, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Frühlingszwiebeln waschen, das untere und obere Ende abschneiden. Wenn ihr große Frühlingszwiebeln bekommen habt, könnt ihr sie halbieren oder in Ringe schneiden. Konntet ihr eher die schmalen Frühlingszwiebeln ergattern, empfiehlt es sich, zwei Bund zu kaufen und sie in Ringe zu schneiden. Das kann man auch bei den großen Frühlingszwiebeln machen, das kann sogar das Essen der Flammkuchen etwas erleichtern.

Nun rollt ihr den Hefeteig schön dünn aus, so dass er ein Backblech von der Fläche ausfüllt und legt ihn auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Streicht die Creme fraiche (auch Ziegenfrischkäse würde toll schmecken!) auf euren Flammkuchenteig und salzt die Flammkuchengrundlage etwas, bevor ihr dann die Frühlingszwiebeln darauf verteilt.
Der Flammkuchen wird nun etwa 15 Minuten gebacken, bis er knusprig braun ist. Vor dem Servieren gebt ihr etwas von dem Bärlauchpesto auf euren Flammkuchen und lasst ihn euch schmecken.

Seid ihr auch schon in die Bärlauchsaison gestartet? Was sind eure Lieblingsfrühlingsrezepte?

Ich wünsche euch Schönes
Natalie

Mittwoch, 11. Februar 2015

Die Mädchenküche kocht zusammen #1: Curry
Grüne Bohnen-Curry mit Süßkartoffel und Cashewkernen


Irgendwie habe ich mir das alles ganz anders vorgestellt. Seit zwei Stunden sitze ich auf einem Hocker vor einem Bildschirm, um mich herum weinen Kinder. Menschen tragen gelbe Plastiksäcke. Neben mir zischt eine Frau ihrem Mann zu: „Hör auf, die Leute gucken schon!“. Auch die beiden haben sich alles anders vorgestellt.
Diesen Satz, den ich in letzter Zeit sehr oft gehört habe, „Voll schööön! Dann könnt ihr euch ja gemeinsam eine ganz tolle Küche aussuchen!“ habe ich noch im Ohr, während ich einen Schluck Kaffee aus meiner inzwischen dritten Tasse aus dem Restaurant des Möbelhauses trinke und mein Freund neben mir  auch noch die siebte Steckdose unserer Küche richtig auf dem Küchenplanerformular platziert.  

Manchmal bin ich ganz schön naiv. In meiner Vorstellung  schlendern wir Händchen haltend mit unserer online grob vorgeplanten Küche durch die Küchenabteilung, sehen dort unsere Wünsche bestätigt, drücken die Küchenmaße einem freundlichen Mitarbeiter in die Hand, der uns innerhalb einer Viertelstunde eine spitzenmäßige und optimal zu nutzende Küche plant, die in der kommenden Woche geliefert wird. Bis auf den freundlichen Mitarbeiter ist nichts davon wahr.

Natürlich wollten wir keine weiße Hochglanzküche. Während wir jetzt die ersten Schränke unserer weißen Hochglanzküche auf dem Formular hin und her schieben, bestätigen wir uns noch einmal gegenseitig, wie praktisch das ist und man kann schließlich auch die Wände grau streichen und ist so gestalterisch ja viel flexibler.
Irgendwann als die weinenden Kinder weniger werden, ist die Küche fertig. Hach, endlich. Wir gehen die Küche noch einmal durch, um zu schauen, ob wir genug Stauraum eingeplant haben: Töpfe, Pfannen, Essbesteck, Kochbesteck, Müll, Backformen, Teller, Tassen, Gläser, Putzzeug – achso. Lebensmittel. 

Nach 3,5 Stunden haben wir die Küche. Also auf dem Papier und im Warenkorb. Die drei supernetten Mitarbeiter  der Küchenabteilung winken uns nach, als wir Händchen haltend davon schlendern. als wir schlurfend und ohne miteinander zu reden hinunter ins Erdgeschoss gehen, um unseren Einkaufszettel abzuarbeiten. Irgendwie habe ich mir das alles ganz anders vorgestellt.

In meinem Kopf geht immer alles schnell und leicht. Außerhalb dann doch eher meistens nicht. Was aber wirklich einfach und schnell geht, ist dieses Grüne Bohnen-Curry. Ein Gericht, das sich auch auf einer Herdplatte, die auf einer ehemaligen Schreibtischplatte auf zwei Böcken steht, problemlos kochen lässt.


Zutaten für vier Portionen Grüne Bohnen-Curry mit Süßkartoffel Cashewkernen

400g grüne Bohnen (frisch oder TK)
etwa 300g Süßkartoffel
100g Cashewkerne geröstet und gesalzen
1 Dose Kokosmilch
250ml Gemüsebrühe
20g Ingwer
1 Schalotte
2 EL gelbe Currypaste
½ Chilischote oder getrocknete Chiliflocken
etwas gehackte Petersilie oder Koriander
Salz und Pfeffer
Öl zum Braten

Die Süßkartoffel schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Schalotte feinhacken und in etwas Öl glasig anschwitzen. Mit Brühe ablöschen und die Süßkartoffel darin bissfest garen. Die Bohnen, Kokosmilch, Currypaste und den ebenfalls feingeschnittenen Ingwer hinzugeben und 20 Minuten bei geringer Temperatur köcheln lassen, bis das Curry eine sämige Konsistenz hat. Ich mag es gerne, wenn die Cashewkerne noch etwas knackig sind, darum gebe ich sie jetzt erst kurz vorm Abschmecken dazu. Wer mag, kann nun Chiliflocken oder etwas gehackte, frische Chili dazugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken – vorsichtig mit dem Salz umgehen, da die Cashewkerne ja bereits gesalzen sind. Zum Schluss frischen Koriander oder Petersilie ins Curry geben und zum Beispiel mit Reis servieren.
Die Töpfe in der Mädchenküche brodeln heute sozusagen gemeinsam, denn bei uns allen findet ihr heute tolle Curry-Rezepte mit Hülsenfrüchten:

Bei Franzi gibt es ein Kichererbsencurry, ebenso wie bei
Maja, hier aber ein Kichererbsencurry, mit Tomaten und Koriander.
Ramona kocht ein Hülsenfrüchte Curry und
Simone ein Kichererbsencurry mit Chinakohl.
Bei Ilona findet ihr ein Curry mit Beluga Linsen.
Sibel kocht für euch ein Rosenkohl-Erdnuss-Curry.
Bei Christina gibt es ein Curry aus roten Linsen und bei
Sam ein Linsen-Dinkel-Curry.
Eure eigenen Hülsenfruchtkreationen könnt ihr ab dem 12.02. bei Franzi im Gemüseregal posten, wir teilen eure Rezepte dann auf der Mädchenküche-Facebookseite.

Ich wünsche euch Schönes
Natalie

Freitag, 6. Februar 2015

Die Mädchenküche kocht #1: Winterminestrone

Zum letzten Mal diesen Weg zur Arbeit fahren, zum letzten Mal Hefezopf in der Lieblingsbäckerei kaufen und zum letzten Mal Chips im Bett essen.
Zum ersten Mal zwischen Umzugskisten auf dem Boden sitzen und noch die letzten Käsereste aus dem Pizzakarton kratzen, zum ersten Mal gemeinsam eine Küche kaufen und zum ersten Mal einen neuen Lieblingsplatz finden.

So schade es ist, die alten, gewohnten und lieb gewonnenen Dinge und Orte zurückzulassen, ist es doch viel aufregender, sich auf all das Neue zu freuen. Und endlich zuhause zu sein. Seit ich bei meinen Eltern ausgezogen bin, wusste ich, dass meine Studentenwohnheim- und WG-Zimmer  für eine begrenzte Zeit so etwas wie ein Zuhause sein würden, alles provisorisch und mehr praktisch als schön. So auch hier in meiner Wohnung Stuttgart. Bis jetzt. Jetzt soll es ein Zuhause werden. Zu zweit (mit ihm!). Voll erwachsen.
Zuerst ohne Küche, mit nur einer Herdplatte. Zur Einstimmung auf diese Eineherdplattenzeit habe ich ein Suppenrezept mitgebracht. Und noch ein Zum ersten Mal: Das ist mein erstes Rezept zum ersten Motto der Mädchenküche: Hülsenfrüchte! 

Wintergemüseminestrone Suppe Rezept Winter Soulfood vegan Mädchenküche Holunderweg18 Foodblog


Die Mädchenküche sind Mone von Leckerbox, Ilona von No Fastfood Today, Maja von Moey´s Kitchen, Christina von Feines Gemüse, Franzi vom Wo geht´s zum Gemüseregal? und Sibel von Insane in the Kitchen, Samira von Die vegetarisch-delikate Kochwelt und ich. Wir haben uns zur Mädchenküche zusammengetan und kochen alle drei Monate zu einem Thema je ein Rezept. Wenn du Lust hast mitzumachen: Wir sammeln bei jeder Runde auf einem Blog Rezepte zum jeweiligen Thema von euch. In Runde 1 werden eure Hülsenfruchtrezepte im Gemüseregal gesammelt.

Wintergemüse ist so eine Sache. Vielen zu erdig, zu omamäßig, zu langweilig oder nicht schön genug anzuschauen. Ja, aber: Lecker! Vier Sorten etwas feinere süße Gemüsesorten mit herberen Zeitgenossen und  weißen Canellinibohnen ergeben eine astreine Soulfood-fast-wie-ein-Italienurlaub-Minestrone.
Ihr könnt bei diesem Rezept auch andere Wintergemüsesorten verwenden, aber achtet darauf, dass auch würziges Gemüse, wie Petersilienwurzel oder Sellerie dabei ist, damit die Suppe nicht allzu süßlich wird.
Wintergemüseminestrone Suppe Rezept Winter Soulfood vegan Holunderweg18 Foodblog Mädchenküche

Für drei Portionen Wintergemüseminestrone benötigt ihr:
(Die Gewichtsangaben sind eher Richtwerte. Gebt einfach etwas mehr Wasser und Gemüsebrühe hinzu, solltet ihr größere Möhren, Rüben, ... verwenden)

200-250g Möhren
etwa 150g Navetterübe (andere Rübensorten wie Steckrübe gehen natürlich auch)
150g Petersilienwurzel
150g Mangold
1 Lorbeerblatt 
etwas Salz, Pfeffer
Canellini-Bohnen (entweder eine 400g-Dose oder 200g getrocknete, diese müssen dann über Nacht einweichen)
ggf. 200-300ml Gemüsebrühe

Möhren, die Rübe und die Petersilienwurzel waschen und schälen. Solltet ihr das Gemüse in Bioqualiät kaufen, werft die Schale und Abschnitte keinesfalls weg, sondern gebt sie in einen Topf mit etwa 300 ml Wasser und lasst es köcheln.
Petersilienwurzel, Rübe und Möhren in einigermaßen gleichgroße Stücke schneiden. In 600ml leicht gesalzenem Wasser kochen lassen, das Lorbeerblatt hinzugeben.
Die Bohnen abgießen oder falls ihr getrocknete verwenden solltet, kocht diese nun nach Packungsanweisung, bis sie weich sind.
Sobald das Gemüse bissfest ist, gebt ihr die Bohnen und die Gemüsebrühe hinzu. (Habt ihr die Abschnitte nicht zu Brühe gekocht, nehmt einfach 200ml einer anderen Gemüsebrühe). Den Mangold waschen, die Stilenden abschneiden und Blätter und Stiele in Streifen schneiden. Diese gebt ihr ganz zum Schluss in die Minestrone und schmeckt sie mit etwas Salz und Pfeffer ab.

Welche Hülsenfrüchte mögt ihr besonders gern? Ich bin auf eure Rezepte bei Franzi gespannt!

Ich wünsche euch Schönes

Natalie

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