Mittwoch, 11. Dezember 2013

Kirschpunsch [ Lasst uns froh & lecker sein! ]

Unter den Schuhen knirscht der Schnee, der erst heute Nacht gefallen ist. Weiß, wohin das Auge blickt. Die Luft ist so kalt, dass es beim Einatmen in der Nase kitzelt. Die Hände sinken tiefer in die Jackentaschen, Zeit nach Hause zu gehen. Sogar den Vögeln ist zu kalt, nur ab und an huscht eine Amsel von einem kahlen Baum in die schützende Hecke.
Drinnen angekommen glühen die Wangen. Die Kälte hat gut getan. Raus aus der Jacke und den dicken Winterschuhen, hinein in die Kuschelpantoffeln. Schnell wird ein Topf auf die Herdplatte gestellt und ein wärmender, würziger Punsch gekocht. Währenddessen tauen auch Hände und Nase auf. Von den Plätzchen ist noch etwas da. Im Fernsehen kommt ein Lieblingsfilm. Das Buch wartet auf der Couch. Die Zeitung ist noch nicht ausgelesen. Lieblingsmensch oder Lieblingsmenschen sind da, um den Nachmittag zu teilen. Perfekter Wintertag.

Zutaten für etwa 1,3l Kirschpunsch

1 l Kischsaft mit so viel Fruchtgehalt wie möglich
0,5 l naturtrüber Apfelsaft
1 Zimtstange
1 Bio-Orange
6 Nelken
1 Prise Muskat
1 TL Honig oder Agavendicksaft



Den Saft in einen großen Topf geben. Die eine Hälfte der Orange in Scheiben schneiden, die andere Hälfte auspressen. Orangenscheiben, -saft, Nelken, Muskat und Zimtstange in den Topf geben. Nun erhitzen, aber nicht kochen. So etwa 20 Minuten simmern, dann Zimt, Nelken und Orangenscheiben herausfischen. Wem der Punsch zu sauer ist, kann mit Honig oder Agavendicksaft süßen.
Der Punsch eignet sich auch super zum Einwecken. Die Flaschen dazu gut abwaschen und gründlich mit klarem Wasser ausspülen. Im Backofen bei 80-100 Grad für 10 Minuten sterilisieren. Den Kirschpunsch dann kurz aufkochen und noch heiß in die Flaschen füllen und sofort verschließen.
Wenn die Flaschen wirklich steril waren, hält sich der Punsch ... lange. So lange, dass ich ausprobieren konnte, wie lange genau, hat er allerdings nie überlebt.
Weihnachtspunsch
Freut ihr euch auf  Schnee? Ich bin mir noch nicht sicher, aber insgeheim warte ich auf den richtigen Schnee. Und würde mich dann natürlich doch darüber freuen.

Ich wünsche euch Schönes

Natalie


Kommentare:

  1. Liebe Natalie!
    Das klingt voll lecker :-)
    Und deine Stulpen sehen total toll aus!
    Ich wünsch dir eine schöne Weihnachtszeit!
    Liebe Grüße,
    Frauke

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  2. Hallo Natalie!
    Was für eine herrliche Einleitung zu Deinem tollen Rezept! Da kommt richtig schöne Stimmung auf!
    Liebe Grüße,
    Nadine

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  3. Oooh das ist so schön geschrieben :)
    Für Weihnachten warte ich auch noch auf den Schnee.. es wird langsam Zeit..
    Tolles Rezept, habe am Wochenende zwei Glühweinrezepte ausprobiert, das kommende ist deines dran :)

    Liebe Grüße
    Dani
    P.S.: war schön dich beim Bloggerbrunch gesehen zu haben!

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